Auf unserer gestrigen, längeren Fahrt von Cooks Beach auf der Coromandel-Halbinsel nach Rotorua, der Stadt der Thermalbäder und Geysire, machten wir Halt bei einer anderen Art des Badevergnügens, den Owharoa Falls in der Nähe von Waihi. Ganze Familien verbrachten hier den Samstag im kühlen Schatten der Bäume oder vergnügten sich im Wasser – bei schwülwarmen 27 Grad eine gute Sache.
Noch auf der Coromandel hatten uns schöne Ausblicke bei strahlend blauem Himmel den Abschied von der Halbinsel schwer gemacht.
Nicht nur in Coromandel Town wurde Gold gefunden, sondern auch in Waihi. Seit 1778 wurde dort nach dem begehrten Metall gegraben. Bis zum Jahr 1952 wurden auf 16 verschiedenen Höhenstufen, welche rund 600 Meter unter den Boden führten, rund 175 Kilometer Tunnel gegraben, alles in Handarbeit mit dem Pickel als einzigem Werkzeug und Pferden, welche die Wagen mit dem Aushub nach oben brachten. Ganze Bergarbeiterdynastien waren über die Zeit daran beteiligt. Nach 1952 erfolgte der Abbau dann im Tagbau. Davon zeugt heute noch der riesige Pit, welcher seit rund 20 Jahren nun ebenfalls stillgelegt ist. Langsam erobert die Natur das riesige Loch zurück. Heute wird wieder in Tunnels gearbeitet, allerdings mit anderen Gerätschaften als noch im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Heute schüttet Petrus wieder eimal alles vom Himmel, was er dort finden konnte. Das ist eine ganze Menge – rund 45mm sind vorhergesagt. Kurze Regenpausen wechseln sich seit letzter Nacht mit langen, tropischen Regengüssen ab. Noch bis sieben Uhr abends soll das so weitergehen. Dies gab Musse, obigen kleinen Blog zu schreiben. Morgen wird das Wetter besser und wir werden Rotorua und Umgebung erkunden.
Lieber Beat und Bea
Herzlichen Dank für die Ferienstimmung, die euer Blog bei uns in Stein am Rhein auslöst! Jedenfalls macht euer Bericht gluschtig auf eine Reise…
Bei uns ist es heute eher bedeckt und unspektakulär. Ich muss aber zugeben, dass ich es sehr geniesse, wenn es im Städtli so ruhig ist und kaum eine Menschenseele zu sehen ist. Ein Privileg der Monate Januar und Februar – ausser es scheint die Sonne, dann wird der Ort überfallsmässig überrannt!
Herzliche Grüsse aus der Heimat, Suzanne und Daniel