Heute Mittwoch sassen wir abends auf unserer Veranda bei einem einfachen Nachtessen und einem Glas lokalem Pinot Noir (von der Cooks Beach, wo wir die nächsten Tage wohnen), der ausgezeichnet, aber so ganz anders schmeckt als unser Pinot Noir zu Hause. Es war windstill und warm. Erst, als die Mücken zu stechen begannen, mussten wir nach drinnen wechseln. Ebendiese Mücken haben uns zu einem zwischengeschobenen Blogbeitrag animiert: Wir waren heute in Whitianga im Museum und haben dort sehr viel Interessantes zur Geschichte der Region, aber auch der Maori erfahren – und ein Buch „Maori and the Natural World“ gesehen und natürlich gekauft. Darin findet sich eine wunderbare Geschichte zu Mücken und Sandflies, diesen beiden lästigen, stechenden Insekten, die wir Euch nicht vorenthalten möchten. Sie erkärt, weshalb diese Insekten so erbarungslos zustechen. Der Gott Tumatauenga (Tu) tötete Namuiria, die erste sandfly, weil ihm diese eine magische Essenz gestohlen hatte. Zur Vergeltung attackierten die Stämme der Waeroa (Mücken) und Namu (sandflies) die Söhne von Tu. Waeroa empfahl, nachts zu stechen, aber Namu meinte: „Lasst uns bei Tageslicht stechen. Auch wenn wir zu Tausenden sterben werden, macht das nichts, solange Blut fliesst. Wenn ihr nachts stechen wollt, werdet ihr von Feuern eingeräuchert.“ Gesagt, getan. Die Armee der sandflies attackierte bei Tageslicht und wurde von Tu bekämpft, mit Tausenden von Toten. Waeroa beobachtet das Ganze und meinte, dass es doch besser war, bis zur Dämmerung zu warten und das Risiko, durch die Feuer eingeräuchert zu werden, in Kauf zu nehmen. Doch die sandflies entschieden, allen Verlusten zum Trotz, mit ihren Attakten bei Tag fortzufahren und dabei immense Verluste in Kauf zu nehmen, solange nur genug Blut floss. Deshalb stechen Sandflies bis heute tagsüber, Mücken aber erst nach Einbruch der Dämmerung.
Bea beim alkoholfreien Apero.
Nach Cooks Beach endet die Strasse und man muss für die kurze Flussquerung nach Whitianga die Fähre nehmen. So auch wir heute auf unserem Weg zum Museum.
Der detaillierte Blog zur Coromandel-Halbinsel folgt dann am Samstag.
Coucou Alors pas trop souffert avec les moustiques
Et oui c’est là que l’on apprend le plus dans les musées sur ’histoire de la région….
j’attend la suite sur Coromandel que je vais découvrir par vos belles photos Bravo
Bonne continuation