Als James Cook in die Gegend des Cape Kidnappers kam, bemerkten Maori-Händler zwei junge tahitianische Dolmetscher an Bord der Endeavour und glaubten, diese würden gegen ihren Willen dort festgehalten. Kurzerhand entführten sie einen der beiden. Doch der Junge floh und kehrte zur Endeavour zurück. In der Folge bezeichnet Cook den Ort auf seiner Karte als Cape Kindnappers.
Wir besuchten heute das in der Hawke’s Bay liegende Cape Kidnappers der dort lebenden Tölpel wegen. In vier Kolonien sind es Tausende. Es sind Australtölpel, welche zwischen Oktober und April von Australien zum Brüten hieher ans Cape Kidnappers kommen. Die Rückkehr nach Australien erfolgt dann im April nonstop. Vorher legen die Tiere rund ein Kilogramm zusätzliches Gewicht zu. Trotzdem überleben viele der Vögel die Reise nicht. Die Tölpel leben monogam. Sie binden sich für ihr ganzes Leben, das durchschnittlich 20-25 Jahre dauert, an ihren Partner. Verstirbt dieser, suchen sie sich keinen neuen.
Nebst den Australtölpeln hat das Cape auch landschaftlich Einiges zu bieten.
Der Leuchtturm am Cape Kidnappers sollte schon Ende des 19. Jahrhunderts errichtet werden. Die Lampen waren gekauft, doch dann verschoben sich die Prioritäten. Desgleichen zur Zeit des 2. Weltkriegs. Seit den 1960-er Jahren ist er nun in Betrieb und versieht seinen Dienst bis heute.
Morgen folgt der dritte und letzte Teil zur Hawke’s Bay und dem, was sie ausser Wein und Früchten sonst noch zu bieten hat.
Bonjour alors que des oiseaux migrateurs .très beau spectacle je pense en direct Et une fois de plus de très belles photos et ce ciel d’un bleu azur magnifique bonne continuation et encore MERCI
❤️