Zum Einstieg eine kleine Geschichte zur Entstehung der Nordinsel Neuseelands und dazu, wie die Hawke’s Bay zu ihrem Namen kam. Maui war der jüngste von fünf Brüdern. Seine älteren Geschwister hatten kein Interesse daran, den kleinen Bruder zum Fischen mitzunehmen. Eines Tages versteckte sich Maui im Kanu und machte sich erst bemerkbar, als sie auf hoher See waren. Seine älteren Brüder fingen nicht einen Fisch, weigerten sich aber, dem Jüngsten auf sein Bitten hin Köder oder Fischerhaken zu überlassen. Doch Mauis Grossmutter hatte ihm einst ihren Kieferknochen geschenkt, welcher spezielle Kräfte hatte. Maui band den Knochen an einen Haken, den er mitgenommen hatte. Als Köder benutzte er Blut aus seiner Nase. Er warf den Haken ins Wasser und zog kurz darauf einen riesengrossen Fisch aus dem Wasser – die Nordinsel Neuseelands. Maui ging an Land, um mit Experten zu beraten, wie er mit diesem enorm grossen Fisch umgehen sollte. Doch seine Brüder warteten die Rückkehr nicht ab, sondern versuchten, den Fisch in Stücke zu hauen. Dabei entstanden Flüsse, Hügel, Berge, Seen und Täler – kurz diejenige Landschaft der Nordinsel, wie wir sie heute kennen. Der Fischhaken gab der Bay ihrer Form wegen den Namen: Hawke’s Bay.

Der Grösse der Hawke’s  Bay nach muss der Fischerhaken riesige Ausmasse gehabt haben. Im untenstehenden Bild lässt sich das erahnen. Das Photo zeigt einen Ausschitt der Bay, von Napier, im Süden der Bay gelegen, Richtung Norden.

Die Gegend ist Neuseelands zweitgrösstes Weinanbaugebiet, kein Wunder, gehört sie doch zu den sonnigsten im Land. Zudem gilt die Hawke’s Bay als die Obstschale Neuseelands. Äpfel, Pfirsiche und Birnen wachsen hier in grossen Plantagen. Wie wohnen in Havelock North, in der Region mit den meisten Weingütern. Unser schönes Häuschen für die Zeit von Samstag bis Donnerstag befindet sich denn auch inmitten von Rebstöcken, welche sich in bequemen Gartenmöbeln geniessen lassen.

Ganz nahe bei  unserer Unterkunft liegt der 399 Meter hohe Te Mata Peak, welcher eine wunderbare Rundsicht bietet. Gleichzeitig wird auch klar, weshalb sich die Hawke’s Bay so gut für den Weinbau eignet. Der Te Mata Peak ist Teil einer Gebirgskette, welche sich parallel zur Westküste erstreckt und den Regen zurückhält.

Auch Freizeitaktivitäten kommen nicht zu kurz. Hier ein schöner Ausblick vom nahen Golfplatz in die umgebende Natur. Und einer der zahlreichen Angler. Er scheint es zu geniessen. Ob ein Fisch anbeisst, ist vielleicht zweitrangig.

Was die Hawke’s Bay sonst noch alles zu bieten hat, erfährt Ihr im nächsten Blogbeitrag.