Pünktlich nach dem Morgenessen setzte am Dienstag der Starkregen ein. Regengüsse tropischen Ausmasses überzogen die Coromandel den ganzen Tag. Wer jetzt an den Strand ging, wie Beat an die Cooks Beach, hatte diesen ganz für sich alleine. Der Wind peitschte das Meerwasser zu hohen Wellentürmen auf. Schön anzuschauen, aber mit der Zeit doch etwas nass, insbesondere da die Regenhose, wohl altersbedingt, nicht mehr wirklich wasserdicht war. Es gab knapp 60mm Wasser an diesem einen Tag. Was in der Schweiz nach viel tönt, ist hier, im subtropischen Regenwald der Coromandel, nichts Besonderes, wie man uns sagte. Erst bei 200mm pro Tag werde die Sache ernst. Ausserdem wurde der Regen dringend benötigt. Es sei in diesem Jahr hier zu heiss und zu trocken gewesen. Die Pflanzen hätten gelitten. Nun haben sie etwas vom begehrten Nass erhalten. Am Sonntag soll dann noch mehr kommen.
Am Mittwoch war der Spuk vorbei. Es wurde jeden Tag sonniger und wärmer, am Freitag erreichten wir gar 26 Grad. Da war die leichte Brise sehr willkommen. Die Beaches hatten nun Hochbetrieb, wie hier die Hahei-Beach. Das Wasser war erstaunlich warm.
Beaches un Wasserfronten hat die Coromandel-Halbinsel viele zu bieten. Hier ein kleiner Ausschnitt.
Knapp hinter den Küsten beginnt der subtropische Regenwald, den man zu Fuss, mit dem Auto oder auch mit einer Schmalspureisenbahn erkunden kann. Wir haben alle drei Möglichkeiten genutzt. Hier ein paar Impressionen.
Als die Europäer nach Neuseeland kamen, noch weit verbreitet, sind die Kauri-Bäume nun abgeholzt. Nur selten finden sich noch Exemplare, wie hier an der Long Bay bei Coromandel Town, wo sie gut gehegt werden. Als Besucher ist man gehalten, vor dem Betreten des Pfades die Schuhe mechanisch zu reinigen und anschliessend zu desinfiszieren, um keine Keime einzuschleppen, um die Kauri samt der sie umgebenden, symbiotischen Vegetation nicht zu gefährden.
Coromandel Town liegt im nordwestlichen Teil der Halbinsel und besticht durch seinen Charme, den die noch erhaltenen Häuser aus dem 19. Jahrhundert ausstrahlen, als die Stadt einen Goldrausch erlebte. Wir machten eine interessante historische Führung durch den Ort – danke Zensi für den Tipp (leider war Peter nicht verfügbar) – und lernten nicht nur viel über Coromandel Town, sondern auch über das Leben in Neuseeland aus Sicht einer 80-jährigen ehemaligen Mathematiklehrerin, die seit 40 Jahren in Coromandel Town lebt. Es sei eine Art Altersheim geworden. Der Ort sei von der Grösse her überschaubar – rund 5000 ständige Einwohner – und man helfe einander. Ausserdem sei es hier ungefährlich und es gebe gleich zwei medizinische Zentren.
Unweit unserer Unterkunft fanden wir einen sehr schön angelegten Golfplatz, für uns anspruchsvoll zu spielen, da auf alle Seiten abschüssig und sehr coupiert – man fühlte sich an die französischen Landstrassen erinnert, bei denen man auch nie wusste, war hinter der nächsten Kuppe wartet. Hier waren es oft Wasserläufe – ideal, um Bälle darin zu versenken, was wir bei unserer ersten Runde auch getan haben. Beim zweiten Mal, mit mehr Vorwissen, wo es trickreich ist, ging es dann schon wesentlich besser.
Ebenfalls nicht weit von unserer Appartment entfernt liegt diese Pizzeria, welche nicht nur ausgezeichnete Holzofenpizze verkauft, sondern auch Tiramusu von höchst erlesener Qualität. Unter dem Kiwibaum liess es sich ausgiebig sitzen, geniessen und entspannen.
Morgen reisen wir weiter nach Rotorua zu den heissen Quellen, von wo aus wir uns in spätestens vier Tagen gerne wieder melden.
RE BONJOUR En voyant vos photos et commentaire le paradis sur terre .Que dire magnifique et les couleurs la couleur verte GENIAL Les fougères spectaculaire .Magnifique Et le golf pour vous un plaisir .La photo avec le petit pont super bravo le photographe
Allez a plus
Euch geht es ja so gut, dass ich euch erinnern möchte das Heimkommen nicht zu vergessen! Liebe Grüsse Hertha