Als erstes besuchten wir heute Vormittag das Wool Shed-Museum. Es ist gleichzeitig der Sitz derjenigen Organisation. welche alljährlich den Wettbewerb der neuseeländischen Schafscherer veranstaltet – ein sehr wichtiger Beruf. Ab den 1860-er Jahren war Schafwolle derjenige Zweig, welcher die neuseeländische Industrie antrieb. Mit dem Aufkommen von Kühlmöglichkeiten in den 1880-er Jahren kam die Schaffleischproduktion hinzu. Bis in die 1990-er Jahre waren der Export der Schafwolle und des Schaffleisches für über die Hälfte des gesamten Exportvolumens Neuseelands verantwortlich, wobei die Schafwolle den Hauptteil bildete.
Das Museum bietet eine sehr detailreiche Fülle an Informationen rund um Schafe und vor allem die Schafschur. Sehr interessant. Der angegliederte Shop hält eine Reihe von Artikeln, produziert aus neuseeländischer Schafwolle an. Wir konnten nicht widerstehen und kauften uns eine schöne Wolldecke für kühle Tage back home – Tage, die zum Glück noch eine Weile auf sich warten lassen.
Der Queen Elizabeth Park lädt lädt mit seiner enormen Ausdehung zu längeren Spaziergängen ein. Highlight ist der Henley-See, der für Freizeitaktivitäten aller Art rege genutzt wird.
Den Nachmittag verbrachten wir beim landschaftlich einmalig schönen Castlepoint, rund eine Autostunde von Masterton entfernt. Der Castlepoint besteht nicht nur aus Felsküste und Leuchtturm. Es gibt hier auch einen langgezogenen, sehr schönen, sehr flach abfallenden Badestrand und ein ganzes (Ferien)-Dorf mit teils prächtigen Villen. Wir bedauerten, keine Badekleider mitgenommen zu haben.
Der Legende nach betrat Kupe, der erste Polynesier, um ca. 950 n. Chr. hier neuseeländischen Boden. Um das Jahr 1200 folgten ihm in der grossen Migrationswelle die Vorfahren der heutigen Maori. Unter diesen ist Kupe als Entdecker der neuen Heimat bis heute hoch verehrt. Alle Maori-Familien versuchen, ihren Stammbaum bis auf ihn zurückzuverfolgen. Gegen Ende des 18. Jahrhundert trafen dann die Migranten aus Europa, welche die Ostküste der Nordinsel ansteuerten, ebenfalls hier am Castlepoint auf neuseeländischen Boden. Wir, die wir Neuseeland vor knapp einem Monat auf dem Luftweg erreicht hatten, genossen einfach die Sonne und die ausserordentlich schöne Landschaft.
Da eine Bootsrampe fehlt, wurden die vielen privaten Schiffe, welche heute in der Bucht unterwegs waren, mit eigens dafür am Strand auf Kundschaft wartenden Traktoren aus dem Wasser gezogen. Das ging ausserordentlich rasch. Der Traktor schob den jeweilgen Bootsanhänger ins Wasser, das Schiff fuhr darauf und wurde Sekunden später, scheinbar ohne festgemacht zu werden, samt Anhänger aus dem Wasser gezogen. Keine Ahnung, wie es dort festgehalten wurde.
Mit einem Blick von unserer Terrasse, auf welcher wir auch heute wieder unser Nachtessen eingenommen haben, verabschieden wir uns für heute. Morgen reisen wir weiter nach Wellington. Und nun gute Nacht.
Re bonjour les vacanciers…Je reprend votre parcours avec plaisir Cette endroit es magnifique .et oui pour vous baigner une mer belle turquoise .Et voir le tonde spectaculaire Et vous avez deja pensé au retour pour une belle couverture en laine pour les journées fraîches à la maison .Vous avez grand soleil .Et la sortie des bateaux unique .Et ce couché de soleil un rêve .A plus